Editorial der Freitags-Info vom 26.05.2017

Geposted von Bernd Heimburger am

 

Deutschlands Sparer zahlen einen üppigen Teil der Rechnung für die lockere Geldpolitik der EZB, urteilt der Chefökonom der DZ Bank Bielmeier.
Nach einer Studie der DZ Bank entgingen und entgehen dem deutschen Sparer im Zeitraum zwischen 2010 und 2017 insgesamt 436 Milliarden Euro an Zinseinnahmen. Es gibt zwar eine Gegenrechnung des Instituts für weniger bezahlte Kreditzinsen im gleichen Zeitraum, aber unter dem Strich steht eine Einbuße von ca. 250 Milliarden Euro.
Aus unserem Blickwinkel ist diese Rechnung aber nicht ganz so einfach und hat einige Unbekannten. Was wäre in Deutschland passiert, wenn bei einem höheren Zinsniveau im Euroland die deutschen Waren für unsere Nachbarländer zu teuer geworden wären und die Nachbarländer sich diese Waren wegen Überschuldung nicht mehr hätten leisten können? Das ist nur eine der Fragen, die unbeantwortet bleiben werden.

Ein Blick nach vorne zeigt, dass die Erwartung bezüglich der Zinsen zwar etwas nach oben gerichtet ist, aber ein Zins von einem Prozent für deutsche Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit ist auch noch nicht wirklich spannend für einen deutschen Anleger.

Aus diesem Blickwinkel bleibt mir dann doch noch der Hinweis, dass es Anlageformen gibt wie unseren 3ik-Strategiefonds I, mit dem Schwerpunkt Absolute Return, der auch in den letzten 12 Monaten eine Performance von knapp über 4 % erzielte.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Mai-Wochenende mit sommerlichen Temperaturen.

Bernd Heimburger

und das gesamte Team der Gies & Heimburger GmbH

Bernd Heimburger ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Gies und Heimburger GmbH und leitet die Niederlassung in Bad Krozingen.